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Ein Tank Airbrush war und ist immer noch ein beliebtes Designelement für Motorradfahrer. Aus der Masse herausstechen, dem eigenen Motorrad den individuellen “Stempel” aufdrücken, das sind die häufigsten Beweggründe meiner Kunden.

 

Doch wie genau entsteht solch ein Tank Airbrush?

Wie bei allem was uns im Leben begegnet, gibt es auch hierbei verschiedene Wege um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Beim Airbrushen ist die “Freihand-Technik” meine beliebteste Vorgehensweise. Freihand bedeutet ohne Schablonen, Maskierfilm oder sonstigen Hilfsmitteln zu arbeiten.

Das bedeutet nicht das Hilfsmittel schlecht wären, für manche Airbrush-Motive ist es oft sogar erforderlich bestimmte Bereiche mit Maskierfilm zu schützen um ein qualitativ hochwertiges Endergebnis zu erzielen.

Tank Airbrush in Freihandtechnik, schaue mir in diesem Artikel über die Schulter

Wenn du wissen möchtest wie ein Tank Airbrush entstehen kann, dann scroll dich zusammen mit mir durch diesen Artikel, ich zeige dir Anhand einiger Bilder wie ich einem Tank ein Design mit Klassischen Flammen und Schädeln verpasst habe.

Legen wir los mit dem ersten Schritt.

Bevor es mit dem Tank Airbrush überhaupt los gehen kann, muss die Vorbereitung zur Lackierung abgeschlossen sein. Das bedeutet, die Lackoberfläche muss angeraut werden, damit die Airbrushfarben und die anschließende Klarlackversiegelung überhaupt eine Anhaftung erzielen können und die ganze Arbeit später nicht wieder “Abplatzen” kann.

 

 

Klassische Flammen und Vorzeichnung

Nachdem der Tank entsprechend vorbereitet und gereinigt war, wurde mit dem sogenannten “Zierlinenband” das Flammen Design maskiert. Schädel oder “Totenköppe” gehören zu den beliebtesten Motiven in der “Bikderscene”, und davon sollte es auf  diesem Tank Airbrush reichlich geben.

Am liebsten zeichne ich direkt auf den Untergrund mit einem Kreidestift vor. Nachdem der Auftraggeber das Layout des Designs abgesegnet hatte, konnte die Airbrushpistole mit weißer Farbe geladen werden.

Die Zeichnung mit Airbrushfarbe nacharbeiten

Damit die Zeichnung nicht verloren geht und die Kreide entfernt werden kann, sprühe ich mit der Airbrushpistole die wichtigsten Linien nach. Das ganze sieht erst noch nach einer “Strichmännchen-Malerei” aus. Doch so habe ich die Möglichkeit die darunter liegende Kreidezeichnung vorsichtig mit Wasser abzuwaschen. Die getrocknete Airbrushfarbe wird dabei kaum in Mitleidenschaft gezogen und ich habe am Ende ein sauberes Ergebnis.

 

 

Nun geht es vorwärts mit dem Tank Airbrush

Das Layout steht! Anstatt die Schädel vollflächig mit weiß zu sprühen, arbeite ich vorerst nur in den hellsten Bereichen und spare die Schattenbereiche aus. Quasi Schattiere ich in umgekehrter Reihenfolge. Bei dieser Vorgehensweise habe ich den Vorteil, schon mal mit der “Beleuchtung” der Schädel zu spielen. So kann ich ausprobieren an welcher Stelle ich z.B. Risse und andere Details einfügen möchte, ohne mich dabei schon festlegen zu müssen.

 

Die dunkelsten Schattenbereiche

Nun ist die “Grundierung” der Motive abgeschlossen und ich kann mit der Ausarbeitung der dunkelsten Schattenbereiche beginnen. Bei diesem Arbeitsgang kann ich zudem noch die Form der Schädel etwas korrigieren. Bei diesem Motiv war das allerdings nicht ganz so wichtig, denn um eine realistische Darstellung ging es bei diesem Airbrushmotiv definitiv nicht.

Die mittleren Töne oder auch formgebende Schattierung

Für mich der schönste Teil der Arbeit, hierbei wird dem Bild “Leben eingehaucht”.  Die Lichtquelle wird festgelegt und den Schädeln ihr eigener Charakter verliehen, bzw. dieser weiter herausgearbeitet.

Lückenfüller

Um die letzten verbliebenen Lücken bei diesem “Schädelhaufen” zu füllen, habe ich sogenannte “Freihandschablonen” benutzt. Freihandschablonen sind aus dünnen, biegsamen Kunststoff gefertigt und im Fachhandel erhältlich. Schablonen nutze ich Hauptsächlich um Hintergründe zu füllen, Strukturen zu erstellen oder Details einzuarbeiten.

Bei diesem Motiv habe ich Schädelschablonen verwendet. Die Schablone erspart mir das vorzeichnen. Schablone auflegen, kurz die gewünschten Schädel mit der Airbrushpistole annebeln und direkt Freihand ausarbeiten.

Abschließende Arbeiten und Fertigstellung des Tank Airbrush

Nachdem die Gestaltung mit der Airbrushpistole abgeschlossen war, habe ich die Maskierung der klassischen Flammen entfernt. Ich finde grafische Gestaltungen wirken in den meisten Fällen ohne Umrisslinie immer so halb fertig, deshalb bekamen die Flammen noch eine unregelmäßige Outline mit dem Linierpinsel verpasst.

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